Forschungsprojekte
Die Evidenzbasis der Cognitive Behavioral Play Therapy stärken.
Die CBPT überträgt empirisch gestützte KVT-Techniken in ein spielbasiertes Setting — und unsere Forschung prüft, wie sich das in reale klinische Ergebnisse für Kinder übersetzt.
Diese Projekte bauen auf dem von Knell (1993, 1998) theoretisierten Modell, der von Pearson (2008) erprobten Interventionsstruktur und den Beiträgen von Geraci (2022, 2024) auf. Entdecken Sie die Arbeit des Forschungsbereichs.

Aktuelle Projekte
Wirkungen der Cognitive Behavioral Play Intervention (CBPI) auf die Lebensqualität von Kindern mit früh beginnender Epilepsie
Die Cognitive Behavioral Play Therapy (CBPT) ist eine Intervention, die empirisch gestützte KVT-Techniken an eine spielbasierte Umgebung mit Kindern im Vorschul- und Schulalter anpasst und das Kind direkt in den therapeutischen Prozess einbezieht. Krankenhausaufenthalte und andere medizinische Erfahrungen können für Kinder körperlich wie psychisch belastend sein. Verschiedene Studien haben den erheblichen therapeutischen Wert des Spiels für kranke Kinder und die Wirksamkeit von Spielinterventionen bei der Reduktion von Stress und Angst bei hospitalisierten Kindern hervorgehoben.
Unsere Studie will die CBPT im Krankenhaussetting umsetzen, angelehnt an das von Knell (1993, 1998) theoretisierte Modell und mit einer Spielintervention, wie sie Pearson (2008) erprobt hat. Konkret betrachtet die Studie eine Stichprobe von Kindern mit früh beginnender Epilepsie und will die Lebensqualität durch eine kognitiv-verhaltensbezogene Spielintervention verbessern, die positives Denken anregt und Problemlöse- und Bewältigungsfertigkeiten fördert — wesentlich für die psycho-emotionale Entwicklung von Kindern.
Wirkungen der Cognitive Behavioral Play Intervention (CBPI) auf schulische Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl bei Kindern mit spezifischen Lernstörungen
Die Studie gründet auf der Hypothese, dass die CBPT im klinischen Setting umgesetzt werden kann — auf Basis des Modells von Knell (1993, 1998) und Geraci (2022, 2024) und mit einer Spielintervention nach Pearson (2008). Pearsons Studie (2008) liefert empirische Unterstützung für die Wirksamkeit der kognitiv-verhaltensbezogenen Spieltherapie innerhalb einer Intervention, die keine Psychotherapie umfasst. Über diese Intervention kann Kindern indirekt vermittelt werden, ihre Gedanken bewusst zur Vermittlung von Ereignissen einzusetzen, wenn sie vor einem Problem stehen — sie lernen hoffnungsvolle Denkaussagen, die ihr Gefühl von Handlungsfähigkeit stärken, und eine Problemlösemethode, um Wege zu ihren Zielen zu entwickeln.
Innerhalb der Cognitive Behavioral Play Intervention werden spezifische Spiele und Puppen für Zielprobleme eingesetzt; Modelllernen und Lob vermitteln hoffnungsvolles Denken; die Kinder lernen, Selbstinstruktionen zu nutzen und positive Selbstbestärkungen in den Spielsitzungen zu üben. Wir nehmen an, dass Kinder mit spezifischen Lernstörungen über strukturierte Spielsitzungen nach dem CBPT-Modell Werkzeuge für einen besseren Umgang mit schulischer Selbstwirksamkeit und Selbstwertproblemen im Zusammenhang mit ihrer Störung erwerben können.
Konkret betrachtet die Studie eine Stichprobe von Kindern mit diagnostizierter Lernstörung, mit dem primären Ziel, schulische Selbstwirksamkeit und Selbstwertgefühl durch eine kognitiv-verhaltensbezogene Spielintervention zu verbessern. Ein sekundäres Ziel ist es, positives Denken anzuregen und Problemlöse- und Bewältigungsfertigkeiten zu fördern — wesentlich für die psycho-emotionale Entwicklung von Kindern.
Die Auswirkungen der Pandemie auf Spiel und kognitiv-verhaltensbezogene Aspekte bei Kindern von 3–6 Jahren
Im Frühjahr 2021 startete das CBPT Research Center in Zusammenarbeit mit mehreren Kindergärten eine Online-Erhebung mit dem Titel „Die kognitiv-verhaltensbezogenen und spielerischen Auswirkungen der Pandemie auf Kinder“. Dafür wurde ein Fragebogen entwickelt und online durchgeführt, bestehend aus einem allgemeinen Teil, in dem Lehrkräfte nach den in ihrer Klasse nach dem Lockdown beobachteten Veränderungen gefragt wurden, und einem spezifischen Teil, in dem jede Lehrkraft Fragen zu jedem ihrer Schüler im Alter von 3 bis 6 Jahren beantwortete.
Der Fragebogen orientierte sich an den vier Hauptbereichen der Entwicklung: Spiel, Neuropsychologie, emotionale Kompetenz und Verhalten. Von besonderem Interesse waren die Ergebnisse zu den Veränderungen im Bereich Spiel: Ein erheblicher Teil der Kinder zeigte nach der Pandemie ein verändertes Spielverhalten mit neu definierten Vorlieben. Die Daten machten sichtbar, wie die Pandemie sich auf Leben und Entwicklung der Jüngsten ausgewirkt hat — sie mussten ihre Funktionsbereiche neu organisieren, insbesondere ihre Art, sich im Spiel auszudrücken.
Die Methode hinter der Forschung entdecken
Erfahren Sie, wie die Cognitive Behavioral Play Therapy Evidenz in die Praxis mit Kindern übersetzt.
Entdecken Sie die CBPT-Methode
